Ich sitze nach einem Trauergespräch manchmal im Auto, mache die Tür zu und fahre erst einmal keinen Meter, sondern sitze einfach da und muss mir manchmal die Tränen aus dem Gesicht wischen.
Ich bin der Ben, der viel lacht, der gerne Menschen um sich hat und das Leben ziemlich gerne mag. Und ich bin derselbe Ben, der sich Geschichten von Menschen anhört, deren Leben gerade aus den Fugen geraten ist.
Manche dieser Geschichten sind schwer auszuhalten, weil ein Mensch viel zu früh stirbt – durch einen Unfall, einen Suizid oder eine Krankheit, bei der irgendwann alle gehofft haben und es am Ende trotzdem anders kam. Ich sitze mit Eltern zusammen, die ihr Kind beerdigen, und mit Kindern, die plötzlich ohne einen Elternteil weiterleben müssen.
Und dann gibt es diese anderen Gespräche, bei denen eine Oma mit 90 Jahren gestorben ist und ihre Enkel vor mir sitzen und erzählen. Erst von den großen Dingen, dann immer mehr von den kleinen: von Sätzen, die sie immer gesagt hat, vom Essen oder von irgendeiner Eigenart, über die plötzlich alle am Tisch gleichzeitig lachen.
Manchmal schreibt ein Enkelkind für die Beerdigung ein Lied, und während ich diesen Menschen zuhöre, denke ich oft: Da ist ziemlich viel richtig gelaufen. Nicht weil dieses Leben perfekt war, sondern weil ein Mensch offenbar sehr viel Liebe gegeben hat. Und jetzt, am Ende dieses Lebens, so viel davon wieder im Raum steht.
Ich bin der Ben, der viel lacht, der gerne Menschen um sich hat und das Leben ziemlich gerne mag. Und ich bin derselbe Ben, der sich Geschichten von Menschen anhört, deren Leben gerade aus den Fugen geraten ist.
Manche dieser Geschichten sind schwer auszuhalten, weil ein Mensch viel zu früh stirbt – durch einen Unfall, einen Suizid oder eine Krankheit, bei der irgendwann alle gehofft haben und es am Ende trotzdem anders kam. Ich sitze mit Eltern zusammen, die ihr Kind beerdigen, und mit Kindern, die plötzlich ohne einen Elternteil weiterleben müssen.
Und dann gibt es diese anderen Gespräche, bei denen eine Oma mit 90 Jahren gestorben ist und ihre Enkel vor mir sitzen und erzählen. Erst von den großen Dingen, dann immer mehr von den kleinen: von Sätzen, die sie immer gesagt hat, vom Essen oder von irgendeiner Eigenart, über die plötzlich alle am Tisch gleichzeitig lachen.
Manchmal schreibt ein Enkelkind für die Beerdigung ein Lied, und während ich diesen Menschen zuhöre, denke ich oft: Da ist ziemlich viel richtig gelaufen. Nicht weil dieses Leben perfekt war, sondern weil ein Mensch offenbar sehr viel Liebe gegeben hat. Und jetzt, am Ende dieses Lebens, so viel davon wieder im Raum steht.

