Sterntaler

Weihnachten 2020

„Es war einmal ein kleines Mädchen …“

Ich habe dieses Jahr wirklich sehr lange überlegt, welche Gedanken ich zum Jahresende mit meinen Kunden und lieben Menschen, die mich in 2020 begleitet haben, teilen möchte. Das war gar nicht so einfach. Doch wie es der Zufall so will, hat mir eine liebe Kollegin die Geschichte der Sterntaler geschickt. Da ich nicht an Zufälle glaube, habe ich darüber nachgedacht. Nachgedacht darüber, was wohl in diesem Jahr die Sterntaler gewesen sein könnten.

Letztes Jahr habe ich meinen Brief mit den Worten beendet: „… wer weiß, vielleicht sitzt das Glück mit unterm Weihnachtsbaum …“

Gerade 2020 verleitet uns dazu, auf den ersten Blick das Glück nicht zu erkennen. Die Augen für die Sterntaler nicht weit genug geöffnet zu haben.

Doch war das Jahr nur geprägt von den äußeren Umständen, die einigen von uns – wie wahrscheinlich nie zuvor – ein Stück Sicherheit genommen haben? Ich behaupte NEIN.

Das Märchen der Gebrüder Grimm ist sehr modern, denn es beweist, dass man immer an sich selbst glauben soll und anderen denen es schlechter geht, helfen soll.

Genau das ist es, was ich dieses Jahr erlebt habe. Unfassbar viel Hilfe und Nächstenliebe.

Die Nachbarin, die mit einem unermüdlichen Engagement für Obdachlose und Drogenabhängige einkauft. So viele Menschen in ihrem Umfeld mit dieser Nächstenliebe ansteckt.
Meine lieben Kollegen aus den Bestattungsinstituten, die mit ihrer einfühlsamen Art, Menschen in diesen Zeiten mit noch mehr Fingerspitzengefühl begleiten. Denn selbst Abschied nehmen, war dieses Jahr mit zusätzlichen Entbehrungen für die Familien verbunden.

Ich bin unendlich dankbar, um das Vertrauen, was mir die Menschen geschenkt haben. Dankbar dafür, Trost spenden zu dürfen. Wahrscheinlich ist mir selbst auch noch nicht in voller Gänze klar, wieviel Kraft mir jede einzelne Familie in Form von Wertschätzung gegeben hat. Die Geschichten, die ich erzählen durfte, waren gefüllt mit Sterntalern. Sterntaler, die so viel mehr wert sind, als alles Geld der Welt.

Ja es gab sie die schönen Momente. Gefüllt von Nähe und Zusammenhalt. Kontakte haben an Qualität gewonnen.

Ja, wir haben nicht jede Hochzeit feiern können. Manche mussten wir drei Tage vorher absagen. Doch wir waren füreinander da. Haben Lösungen gefunden. Und das Brautkleid? Es ist noch da. Ich bin mir ganz sicher: Die Zeit wird kommen, in welcher die Sterne vom Himmel fallen. Dann werden wir DA sein: Gestärkt und in unserer Kraft. Denn wir haben bei allen Unbequemlichkeiten, die uns umgeben, unser Lächeln nicht verloren.

Ist mit einem Lächeln nicht alles viel einfacher?
Ich wünsche Ihnen und Euch von ganzem Herzen ein frohes und geruhsames Fest. Nur das Beste für 2021.

„Da sammelte es sich die Taler hinein und ward reich für sein Lebtag.“

BEN wünscht frohe Festtage!

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Photo: Greg Rakozy on Unsplash

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